Nationalpark Kurische Nehrung

Die Kurische Nehrung ist ein 98 km langer Landstreifen (bzw. Halbinsel) zwischen Klaipeeda und Lesnoi, von dem heute 52 km zu Litauen und 46 km zu Russland (Kaliningrader Gebiet) gehören. Sie trennt das Kurische Haff von der Ostsee. Die mit 3,8 km breiteste Stelle befindet sich beim Bulvikio ragas (Bullwikscher Haken), vier Kilometer nordöstlich von Nidden, dem Grenzort des litauischen Teils. Die schmalste liegt bei der Siedlung Lesnoi (Sarkau) am südlichen Ende der Nehrung und ist nur 380 m breit.

Der Name stammt aus derOrdenszeit und bezieht sich in dieser Epoche nur indirekt auf das Volk der Kuren. Die Nehrung besteht ausschließlich aus Sand mit riesigen Wanderdünen, die in den vergangenen Jahrhunderten, nach der Abholzung in der frühen Neuzeit, immer wieder Ortschaften unter sich begruben. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gelang es die Dünen zu bepflanzen und zu stabilisieren. Die Große Düne bei Nidden (litauisch Nida), eine der größten Dünen Europas, wird auch die ostpreußische Sahara genannt und wurde als oft als Filmkulisse benutzt.
(Quelle: Wikipedia)

 

Wenn Sie überlegen, ob es sich lohnt, an die Küste zu verreisen, dann zweifeln Sie nicht, wenn Sie Gelegenheit dazu haben. Sie werden die Reise nicht bereuen. Es ist unmöglich, die Eigenart und die Schönheit der Natur der Krischen Nehrung zu beschreiben. Man muss die Nehrung erlebt und gefühlt haben. Im Jahre 2000 wurde die Nehrung als eine der schönsten und einzigartigsten Landschaften Europas in das Weltnaturerbe der UNESCO aufgenommen.

Hafen von Nidda auf der Kurischen Nehrung.
Nehrung mit Blick auf die große Düne.
Das Thomas Mann Haus in der Nähe Niddas.
Blick auf die Ostsee aus einem der Zimmer im Thomas Mann Haus.
Gepflegte Holzhäuser auf der Kurischen Nehrung.